Raufußkauz Foto: K. T. Pedersen
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Raufußkauz (Aegolius funereus)

Gefährdung
Hauptfeind ist der Marder, der sowohl in der Wohnungssuche mit dem Raufußkauz konkurriert, als auch beim Absuchen der Höhlen nach Nahrung die Gelege und Jungen und nicht selten auch die Weibchen des Raufußkauzes erbeutet.
Ein weiterer Feind ist der Waldkauz, der durch die Rufe des Raufußkauzes angelockt wird und ihn während der Balz leicht schlagen kann. Es sollte daher äußerst vorsichtig mit der Klangattrappe gearbeitet werden und bei Reaktion des Waldkauzes sofort abgeschaltet werden.
Auch sollten in Brutrevieren von Raufußkauz und Sperlingskauz keine Nistkästen für Waldkäuze installiert werden.
Durch das Fällen von Altholzbeständen, insbesondere der Höhlenbäume werden die natürlichen Brutplätze beseitigt.

Schutzmaßnahmen

  • Erhalten von Altholzbeständen, insbesondere Bäumen mit Schwarzspechthöhlen.
  • Aufhängen von Nistkästen in Wäldern ohne ausreichend natürliche Höhlen.
  • Anbringen von Marderschutz an besetzten Höhlen und Nisthilfen.

Kontakt
Für spezielle Fragen, Hinweise und Tipps zum Thema Raufußkauz wenden Sie sich bitte an:

Hans Dieter Martens
Tel.: 0 43 46 - 75 94
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