Sumpfohreule Foto: C. Willer
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Sumpfohreule (Asio flammeus)

Gefährdung
Wo sie sich mit diesen die Landschaft teilen, werden Sumpfohreulen regelmäßig zur Beute von Uhu und Habicht. Zudem sind sie als Bodenbrüter durch Raubsäuger wie Fuchs und Marder gefährdet.
Vielerorts wird das Feuchtgrünland landwirtschaftlich zu intensiv genutzt, als dass erfolgreiche Bruten stattfinden könnten. Brutversuche schlagen hier häufig fehl, wie ein Beispiel eines 2003 bei Witzwort/NF ausgemähten Geleges zeigt. Im Binnenland verliert die Sumpfohreule durch die Verbuschung und Bewaldung der Moore zunehmend an Lebensraum. An Stacheldrahtzäunen kann es zu Verlusten durch Anflüge kommen.

Schutzmaßnahmen
Zum Schutz von Bruten im bewirtschafteten Grünland sollten entdeckte Nester wie im „Artenschutzprojekt Wiesenweihe“ von der Mahd verschont und den Landwirten Entschädigungen ausgezahlt werden. Dabei müssen die große Mobilität der Sumpfohreulenjungen und die langgestreckte Brutzeit bis in den August berücksichtigt werden. Der Verbuschung und Bewaldung der Moore im Binnenland sollte entgegengewirkt werden.

Kontakt
Für spezielle Fragen, Hinweise und Tipps zum Thema Sumpfohreule wenden Sie sich bitte an:

Christian Willer
Lärchenweg 4a
24107 Kiel/Suchsdorf
mobil 0151 - 16 62 70 02
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