Junger Waldkauz Foto: U. Naeve
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Waldkauz (Strix aluco)

Waldkauz Zeichnung: Dr. W. Daunicht

Merkmale
Der Waldkauz ist etwas größer und auch kräftiger als Waldohreule und Schleiereule. Kennzeichnend für ihn ist der große runde Kopf mit den schwarzen Knopfaugen, der keine Federohren erkennen lässt.
Der Flug wirkt etwas plump und breitflügelig, dennoch sind die Tiere überaus wendige Flieger.
Nicht nur gegen störende Menschen am Nistplatz sondern auch gegenüber anderen Eulenarten gilt der Waldkauz als aggressiv.

Stimme
Das Männchen singt mit heulenden und lang gezogenen Tönen "huuuu" mit anschließendem Roller aus aneinandergereihten kurzen "u"-Rufen. Der Ruf des Weibchens ist ein lautes "kuwitt", das bei Störungen an der Bruthöhle zum "uett" wird. Häufig sind frisch ausgeflogene Jungkäuze mit "szieh"- oder "ksziek"-Rufen zu hören.
Waldkäuze sind das ganze Jahr über ruffreudig.

Tonaufnahmen
Sämtliche Aufnahmen stammen mit freundlicher Genehmigung der Autoren aus Bergmann, H.-H., H.-W. Helb, S. Baumann (2008): Die Stimmen der Vögel Europas. Aula Verlag, Wiebelsheim.

Waldkauz Gesang Waldkauz Rufe

Lebensraum
Der Waldkauz kommt fast in allen Lebensräumen mit großem Baumbestand vor. Wir finden ihn sowohl in lichten Wäldern, als auch in abwechslungsreichen Kulturlandschaften. Selbst in Städten ist er in Park- und Friedhofsanlagen zu finden.

Nahrung
Bei der Wahl seiner Beutetiere ist der Waldkauz sehr flexibel. Er schlägt jede Beute, die er überwältigen kann. Sein Nahrungsspektrum reicht von der Maus über das Kaninchen bis zur Taube. Kleinsäuger werden deutlich bevorzugt.

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