Waldohreule Foto: U. Naeve
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Waldohreule (Asio otus)

Waldohreule Zeichnung: Dr. W. Daunicht

Gefährdung
Waldohreulen jeden Alters gehören zum Beutespektrum von Uhu und Habicht. Junge Waldohreulen finden sich auch immer wieder in der Beute am Horst der Mäusebussarde. Außerdem gehören Baum- und Steinmarder zu den regelmäßigen Nesträubern, so dass die Waldohreulen insgesamt einem starken Prädationsdruck ausgesetzt sind. Auszugleichen ist das nur durch eine hohe Jungenzahl in guten Mäusejahren. Eine weitere Gefährdung erfolgt durch illegales Ausschießen der Nester von Rabenvögeln. Nicht selten wird dabei die brütende Waldohreule getötet, in jedem Fall wird aber das Nest zerstört und ist als Brutort für die Waldohreule nicht mehr nutzbar.

Schutzmaßnahmen
Das Hauptaugenmerk sollte auf die Erhaltung alter Nester unserer Rabenvögel gelegt werden. So kann man die Waldohreulen und andere Nachbrüter wie den Turmfalken am besten schützen. Gut geeignet sind auch künstliche Nisthilfen aus Weidenkörben, die mit Schreddergut gefüllt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht vorzeitig auseinanderfallen und durch den Rand den Jungen einen Schutz vor vorzeitigem Absturz bieten. Eine weitere Möglichkeit besteht im Anbringen von Nistkästen (s. Nistkastenbau). Wir haben jedoch mit diesem Modell in SH noch keine ausreichende Erfahrung.

Kontakt
Für spezielle Fragen, Hinweise und Tipps zum Thema Waldohreule wenden Sie sich bitte an:

Torsten Nummsen
0152 - 01 71 54 13
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